Jahreshauptversammlung 2026 des ASV

Zum ersten Mal unter Leitung des neuen ASV-Vorsitzenden Thomas Graupner fand am 8. Mai 2026
die Jahreshauptversammlung des ASV statt. Der langjährige Vorsitzende Heinz Schuhmacher hatte
nach fast 25 Jahren für dieses Amt nicht mehr kandidiert.
Nach der Begrüßung durch den ersten Vorsitzenden standen zunächst die Ehrungen für langjährige
Mitgliedschaft auf dem Programm. Für 25 Jahre Vereinszugehörigkeit geehrt wurden Franziska
Dahlmann, Iris Grosch, Bianca Schell und Chaled Talas. Für 40-jährige Mitgliedschaft wurden Thomas
Saközi, Dieter Weber und Ludwig Werle ausgezeichnet. Ihre Verbundenheit mit dem ASV bewiesen
durch ihre 50-jährige Zugehörigkeit Else Grosch-Steiß, Jürgen Kirch, Armin Schell, Peter Schneider
sowie Irmgard Wevering. Für ganze 60 Jahre im ASV wurde das langjährige Mitglied Horst Seifert
ausgezeichnet. Für ihre 70-jährige Mitgliedschaft wurden sogar vier Mitglieder geehrt, nämlich Marlis
Becker, Heinz Förster, Rolf Günther und Rainer Zimmermann. Am längsten haben Edgar Moses und
Hans Zeh dem Verein mit ihrer 75-jährigen Zugehörigkeit zum ASV die Treue gehalten. Das ist wirklich
einsame Spitze.
Die Verdienstnadel in Bronze und damit für 4 Jahre vorbildliches Vereinsengagement erhielten Jasmin
Mayer (Abteilung Boxen), Franziska Dahlmann, Ann-Kathrin Kühne und Cornelia Mohr für ihre Arbeit
im Hauptvorstand. Die Verdienstnadel in Silber ging an Elke Treiber für 10 Jahre im Hauptvorstand
und die goldene Verdienstnadel erhielten Dennis Geschwill sowie Sven Frydlewicz und Eyüp Soylu.
An die Ehrungen schloss sich der ausführliche Bericht des 1. Vorsitzenden Thomas Graupner an, der
zunächst kurz die sportlichen Erfolge der neun Abteilungen des Vereins hervorhob. Zusätzlich zum
insgesamt positiven Trend in allen Abteilungen gab vor allem die traditionsreiche Ringerabteilung
Grund zur Freude, die nun wieder mehr Zulauf vermeldet und große Pläne für die Zukunft hat.
Als sein großes Ziel gab Thomas Graupner vor, den Verein zukunftsfähig zu machen. Ein starker Impuls
in diese Richtung ging von der Auswahl des Vereins bei der Bewerbung für die Teilnahme am
„Vereinslab“ von „Anpfiff ins Leben“ aus. Mit drei weiteren Mitgliedern der Hauptverwaltung werden
in verschiedenen Workshops bis zum 30. Mai Ideen erarbeitet, die vor allem auf der Grundlage
vermehrter Digitalisierung die Vereinsarbeit für die Ehrenamtlichen erleichtern sollen. Dazu gehört
weniger Bürokratie für den Schatzmeister und eine effiziente Kommunikation mit dem Verein mit
Hilfe eines KI-Tools, das zur Zeit getestet wird.
Allerdings wird der Verein in Zukunft auch mit großen Herausforderungen konfrontiert werden. Dazu
gehören die deutlich höheren laufenden Kosten und die steigenden Hallengebühren, die die Stadt
festgelegt hat. Ein weiterer Punkt ist die Einstellung der Gesellschaft zum Verein, der eben kein
Dienstleistungsbetrieb ist, sondern besondere Projekte und Veranstaltungen nur mit Hilfe von
Mitgliedern und auch Eltern stemmen kann. Dies ist auch wichtig für das Gemeinschaftsgefühl im
Verein. Gemeinsames Anpacken wurde zum Beispiel bei der Grünschnittaktion bewiesen, wo
Mitglieder, Trainer und auch die B-Jugend erfolgreich im Einsatz waren.
Ein Personalproblem stellt sich im Moment, da der neue Platzwart die Arbeit aus gesundheitlichen
Gründen leider wieder aufgeben muss. Der Verein sucht also dringend einen Nachfolger.
Ein Meilenstein war die Fertigstellung der Dr.-Hans-Peter-Wild-Sporthalle Ende 2025. Seit Februar
finden dort die Boxer, Ringer und Badmintonspieler, die vorher auf andere Hallen und Räumlichkeiten
ausweichen mussten, hervorragende Trainingsbedingungen vor. Bei der Einweihung der Halle waren
diese Abteilungen aktiv mit Demonstrationen ihrer jeweiligen Sportart beteiligt und trugen damit
zum Gelingen der Feier bei. Thomas Graupner bedankte sich ausdrücklich im Namen des ASV bei
Herrn Dr. Wild für dieses großzügige Geschenk an die Stadt Eppelheim.
Am Ende seines Berichts ging ein herzliches Dankeschön des ASV-Vorsitzende auch an die Stadt
Eppelheim, Bürgermeister Kutsch und die Gemeinderäte für den gemeinsamen Dialog sowie an die
Freiwillige Feuerwehr, das DRK und die Ortsvereine DJK und TVE für die gute Zusammenarbeit. Im
Vordergrund steht jedoch der ganz besondere Dank an die Mitglieder des ASV, die sich ehrenamtlich
für den Verein engagieren sowie an die Übungsleiterinnen und Übungsleiter, die ihre Freizeit
investieren und damit den Sport für andere ermöglichen.
Die aktuelle Finanzlage des Vereins und die Mitgliederstatistik wurde anschließend von Schatzmeister
Michael Weber präsentiert. Ende 2025 wurden mit den Rehasport-Mitgliedern 1520 Mitglieder
gezählt – ein Wachstumstrend, der sich hoffentlich 2026 fortsetzt. Trotz der momentan noch guten
Liquidität wird der finanzielle Spielraum für den ASV immer enger. Grund dafür sind die bereits
erwähnten höheren Hallengebühren, anstehende Reparaturen und Anschaffungen.
Die Entscheidung der Stadt, die Vereinsförderung von einem Mindestjahresbeitrag von 120 € für
Erwachsene abhängig zu machen, erfordert eine moderate Beitragserhöhung zum 1. Januar 2027, die
auf der Versammlung beschlossen wurde.